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Unser erster Hund war Martha. Ich habe sie auf einem chinesischen Markt außerhalb Pekings entdeckt. Sie war eine von sechs Welpen, die ich spontan kaufte; vor allem, weil ihre Mutter geschlachtet an einem Fleischhaken hing.
Fünf der Welpen konnten an amerikanische Farmer vermittelt werden, Martha habe ich behalten. Und so kamen wir auf den Bluthund, glücklicherweise.
Unglücklicherweise waren wir absolut ahnungslos, was Bluthunde sind, wie man sie erzieht usw. Wir dachten, das es ja nicht so schwer sein kann; wird schon funktionieren wie beim Dackel auch. War aber nichts, es gab Krisen, Wutausbrüche und schließlich die Hundeschule.
Und nach der Hundeschule die Erkenntnis, dass Bluthunde gar nicht so kompliziert sind, nur halt ein bisschen anders als andere Hunde. Und wie das so ist mit Dingen, die besonders sind, haben wir uns verliebt, in Bluthunde eben. Weil bei so viel Begeisterung ein Bluthund nicht reicht, haben wir beschlossen, uns noch mehr anzuschaffen und zu züchten – sehr zur Begeisterung unserer Freunde und Gäste.
Nun sind Bluthunde in Europa selten, und die wenigen sind mehr oder weniger miteinander verwandt. Also haben wir unsere Hunde aus den USA geholt und begonnen, den europäischen Genpool aufzufrischen.
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