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Bluthunde sind eine der ältesten Hunderassen der Welt. Ursprünglich wurden sie im mittelalterlichen Belgien als Spür- und Begleithunde für Adelige gezüchtet. Die Rasse wird zurückgeführt auf Sankt Hubertus, einen belgischen Mönch. Daher auch der Name St. Hubertus Hund oder chien St. Hubert.
Die Rasse hat sich im Lauf ihrer Geschichte leicht verändert und weiterentwickelt, geblieben ist aber der extrem ausgebildete Geruchssinn, die würdevolle Erscheinung und der freundlich-schüchterne, etwas eigensinnige Charakter. Die Herkunft des Namens Bluthund ist umstritten. Sie lässt sich eventuell zurückführen auf die Bestimmung der Bluthunde als Rassehunde für Adelige. Es war damit ein Hund mit Blutlinie, also reinrassig, für Menschen mit einer Blutlinie, also Adelige. Eine andere Erklärung basiert auf dem ausgeprägten Geruchssinn der Rasse, die zum AUfspüren von Jagdbeute und damit von Blutspuren verwendet wurde. Der Name hat demnach nichts mit Blutrünstigkeit zu tun.
Heute sind Bluthunde immer noch selten, vor allem in Europa. Etwas weiter verbreitet sind sie in den USA und Kanada, wo sie häufig als Nutzhunde für Zoll, Rettungsdienste und Polizei eingesetzt werden. In Europa sind die vor allem in Belgien und Frankreich zu finden.
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